save water – Wasser und Energie sparen im Alltag

by SVES

Maschinelle Übersetzung
Originalsprache: Deutsch

Komfortabel und trotzdem sparsam: Sie haben es in der Hand!

water bubbles in blue water

Als Konsumentin oder Konsument haben Sie es in der Hand. Sie können das (Warm-)Wasser geniessen, ohne unnötig viel Wasser und Energie in den Ausfluss spülen. So schonen Sie Ihr Portemonnaie, die Umwelt und das Klima.

In Bad, Küche und Garten wird am meisten Wasser gebraucht – und da liegen auch die grossen Einsparmöglichkeiten. Kosten und Energie sparen Sie hauptsächlich, wenn Sie weniger warmes Wasser brauchen. Energie- und wassersparende Produkte erkennen Sie an der Energieetikette.

Achten Sie auf folgende Punkte

1. Menge: verwenden Sie wassersparende Duschbrausen, Strahlregler und Armaturen
2. Dauer: nutzen Sie das Wasser kurz und effizient
3. Temperatur: je kühler das Wasser, desto weniger Energie brauchen Sie

12 Tipps zum Wassersparen im Badezimmer

3

1. Kaufen Sie eine Duschbrause der Klasse A

Your Subtitle Goes Here
3
Gute Duschbrauen sind mit der Energieetikette gekennzeichnet. Brausen der Effizienzklasse A brauchen weniger als 6 Liter und Brausen der Klasse B weniger als 9 Liter Wasser pro Minute. Die Rechnung ist ganz einfach: Eine Duschbrause mit 6 statt 12 Litern pro Minute halbiert den Wasser- und Energieverbrauch.

Für die unterschiedlichen Bedürfnisse beim Duschen gibt es unterschiedliche Brausen. Die einen bevorzugen einen weichen Strahl, andere einen harten Strahl oder eine Massagefunktion. Und für alle Funktionen gibt es Brausen, die das Wasser sparsam nutzen. Achten Sie auf die Energieetikette.

«Mit einer Sparbrause brauche ich länger, um das Shampoo aus den Haaren zu spülen. Dann habe ich am Schluss nichts gespart».

Stimmt – aber nur teilweise. Zwar brauchen Sie mit langem, lockigem Haar mit vielen (billigen) Sparbrause tatsächlich etwas länger beim Haare waschen. Trotzdem lohnt sich eine Duschbrause mit einer guten Effizienzklasse unter dem Strich immer, denn Haare waschen ist nur ein Teil des Duschens. Die Körperreinigung oder die Nutzung der Dusche von mehreren Personen machen die Energiebilanz von verbrauchsarmen Brausen so oder so positiv. Qualitativ gute (und etwas teurere) Sparbrausen liefern zudem einen Wasserstrahl, mit dem das Shampoo gleich schnell ausgespült wird wie mit einer Duschbrause, die viel Wasser liefert.

Übrigens: Es gibt Duschbrausen, bei denen Sie einen intensiveren Strahl einstellen können. So können Sie das Shampoo besser und schneller aus dem Haar ausspülen. Ein grosses Nutzungsspektrum bieten beispielsweise energie- und wassersparende Duschbrausen mit drei Strahlarten.


Komfort-Strahl: Weicher Strahl, dem viel beigemischte Luft ein angenehmes Duschgefühl verleiht. Bild: hansgrohe

Intensiv-Strahl: Härterer Strahl mit weniger Luft, dafür etwas mehr Wasser, der sich besonders für das Auswaschen des Shampoos aus den Haaren eignet. Bild: hansgrohe

Massage-Strahl: Wirbelnder, konzentrierter Strahl für eine Massagefunktion. Bild: hansgrohe


3

2. Duschen Sie kurz und effizient

Your Subtitle Goes Here
3

Eine Studie des Bundesamts für Energie zum Dusch und Badeverhalten in der Schweiz zeigt: Sportliche, reinigungsorientierte Menschen duschen kurz und effizient. Sie schaffen eine vollständige Reinigung in weniger als 3 Minuten. Zugegeben – mit langen Haaren und der Nutzung von Pflegeprodukten (bspw. Conditioner) brauchen Sie etwas länger.


3

3. Duschen Sie mit kühlem Wasser

Your Subtitle Goes Here
3

Das Duschen mit kühlem Wasser – es muss nicht eiskalt sein – bringt erhebliche Energieeinsparungen. Wer statt mit 38 °C warmem Wasser mit «nur» 24 °C kühlem Wasser duscht, senkt seinen Energieverbrauch fürs Duschen um 50 %.

Für viele gesunde Menschen ist das Duschen mit kaltem Wasser ein Muntermacher. Das kalte Duschen regt den Kreislauf an und fördert die Durchblutung. Zudem ist eine kühle Dusche ein idealer Start in einen aktiven Tag.

Es muss aber nicht ausschliesslich kalt sein. Auch das Wechselduschen – abwechslungsweise kalt und warm – ist sehr beliebt und gut für Kreislauf und tieferen Energieverbrauch.


3

4. Duschen Sie nur jeden zweiten Tag

Your Subtitle Goes Here
3

Es ist nicht notwendig, täglich zu duschen. Immer mehr Leute duschen nur noch jeden zweiten Tag und waschen sich dazwischen mit dem Waschlappen. Verschiedene Dermatologen sind der Meinung, dass zu häufiges und zu langes Duschen mit intensivem Shampoo-Gebrauch den natürlichen Säureschutzmantel der Haut angreift.


3

5. Baden Sie bewusst und nur zum Entspannen

Your Subtitle Goes Here
3

Für ein Vollbad brauchen Sie 100 bis 250 Liter Wasser. Dafür können Sie mit einer Duschbrause der Effizienzklasse A bis zu einer Stunde duschen. Baden Sie darum nur, um sich bewusst zu entspannen und bspw. ein Buch zu lesen oder um Glieder- und Muskelschmerzen zu lindern. Übrigens: Wer beim Baden das Warmwasser stetig (über-)laufen lässt, braucht in einer Stunde weitere 300 bis 500 Liter wertvolles Warmwasser.


3

6. Nutzen Sie das Badwasser mehrmals

Your Subtitle Goes Here
3

Was bei unseren (Ur-)Grosseltern noch üblich war, gilt heute Vielen als unhygienisch – das mehrmalige Nutzen des Badewassers. Früher badete die ganze Familie im selben Wasser: Zuerst der Vater, dann die Mutter und danach die Kinder. Wir sind der lebende Beweis, dass unsere Vorfahren dies überlebt haben. Es gibt keine hygienischen Bedenken, das Badwasser zu teilen.


3

7. Zähneputzen oder Einseifen: Wasser «Ein – Aus – Ein – Aus»

Your Subtitle Goes Here
3

Stellen Sie das Wasser ab, während Sie Ihre Zähne putzen oder sich unter der Dusche einseifen, denn es läuft in dieser Zeit nutzlos in den Ausfluss.

Wer zwei Mal am Tag die Zähne zwei Minuten putzt und dabei das Wasser laufen lässt, erhöht seinen Wasserverbrauch unnötig um rund 4’000 Liter pro Jahr.


3

8. Kaufen Sie einen sparsamen Strahlregler für das Lavabo

Your Subtitle Goes Here
3

Jede Armatur hat vor dem Ausfluss einen Strahlregler eingebaut. Dieser formt den austretenden Wasserstrahl und vereinheitlicht, verbreitert oder verlangsamt ihn. Mit einem sparsame Strahlregler (Durchflussbegrenzer, Wasserspareinsatz, Perlator) der Energieeffizienzklasse A wird der Wasserdurchsatz reduziert, was zu einer Einsparung von Wasser und Energie führt.

Die Strahlregler haben unterschiedliche Einbaumasse. Viele Detailhändler bieten Schablonen an, mit denen Sie Ihren Strahlregler «ausmessen» und so einfach das richtige Modell für Ihre Armatur bestimmen können.

 


3

9. Händewaschen mit kaltem Wasser

Your Subtitle Goes Here
3

Im privaten Umfeld ist es nicht notwendig, dass Sie aus hygienischen Gründen die Hände mit warmem Wasser waschen. Ist die Armatur auf lauwarmes Wasser eingestellt, sind die Hände meistens sauber, bevor das Wasser warm ist. Trotzdem wird die Leitung mit warmem Wasser gefüllt, das nun nutzlos auskühlt.


3

10. Tropfende Armaturen umgehend abdichten

Your Subtitle Goes Here
3

Tropfende Armaturen sind ärgerlich und verschwenden unnötig Wasser. Ist eine Armatur undicht können Sie mit etwas handwerklichem Geschick die Dichtung selbst auswechseln.

Geht das nicht, können Mieterinnen oder Mieter ihren Hauswart oder ihre Hauswartin um Unterstützung fragen. Ansonsten ziehen Sie eine Sanitärfachperson bei.


3

11. WC-Spülung: Spar- oder Stopptaste bewusst betätigen

Your Subtitle Goes Here
3

Nutzen Sie bei WC-Spülungen die Spar- oder Stopptaste, damit Sie nicht immer die volle Wassermenge in die Kanalisation spülen.


3

12. Defekte WC-Spülung umgehend reparieren

Your Subtitle Goes Here
3

Wenn der Spülkasten defekt ist, fliesst kontinuierlich wertvolles Trinkwasser ungenutzt in die Kanalisation. Warten Sie nicht unnötig mit der Reparatur. Wenden Sie sich an die Hausverwaltung oder ziehen Sie eine Sanitärfachperson bei.


5 Tipps zum Wassersparen in der Küche

3

1. Wählen Sie eine Küchenbrause der Klasse A

Your Subtitle Goes Here
3

Küchenbrausen der Effizienzklasse A liefern zwischen 4 und 6 Liter Wasser pro Minute. Eine ideale Wassermenge fürs Spülbecken ohne ärgerliche Wasserspritzer.


3

2. Rüsten Sie die Armatur mit einem Eco-Booster aus

Your Subtitle Goes Here
3
Der Eco-Booster wird vor dem Ausfluss der Küchenarmatur angeschraubt. Im Normalbetrieb arbeitet die Armatur im wassersparenden Bereich und liefert beispielsweise 6 Liter pro Minute. Um eine Spaghetti-Pfanne mit Wasser zu füllen drücken Sie den Umstellknopf am Eco-Booster und erhalten so die volle Wasserleistung – beispielsweise 12 Liter pro Minute.


Bilder: Neoperl


3

3. Geschirrwaschmaschine möglichst voll beladen

Your Subtitle Goes Here
3

Die Geschirrwaschmaschine arbeitet am effizientesten, wenn sie voll beladen ist.

Hier erfahren Sie, was Sie alles damit reinigen können.


3

4. Eco-Programm bei der Geschirrwaschmaschine wählen

Your Subtitle Goes Here
3

Eco- oder Sparprogramme dauern einiges länger als die Standardprogramme, trotzdem benötigen sie deutlich weniger Wasser und Energie.


3

5. Geschirr nicht bei laufendem Wasser spülen

Your Subtitle Goes Here
3

In der Regel benötigt das Abwaschen mit der Geschirrspülmaschine weniger Wasser und Energie, als das Abwaschen von Hand. Wenn Sie das Geschirr von Hand abwaschen, beachten sie folgende Punkte:

  • Geschirr möglichst sammeln und nicht einzelne Teller oder Pfannen abwaschen
  • Das Geschirr nicht unter laufendem Wasser abwaschen – für den Abwasch das Becken mit 40 bis 45° warmem Wasser füllen
  • Starten Sie mit den leicht verschmutzen Teilen (Gläser, Besteck) und waschen Sie die stark verschmutzen Teile (Teller, Pfannen) am Schluss

3 Tipps zum Wassersparen in der Waschküche

3

1.Waschmaschine möglichst voll beladen

Your Subtitle Goes Here
3

Die Waschmaschine arbeitet am effizientesten, wenn sie voll beladen ist. Moderne Waschmaschinen messen zudem mit Sensoren die Beladungsmenge und passen die Wassermenge entsprechend an.

Weitere Informationen finden Sie hier.


3

2. Eco-Programm bei der Waschmaschine wählen

Your Subtitle Goes Here
3

Eco-Programme benötigen weniger Wasser und der Energiebedarf kann damit bei vielen Geräten fast halbiert werden. Das Wasser wird weniger hoch erhitzt und das Waschen benötigt weniger Wasser. Dies ist nur möglich, weil die Wäsche länger, mit weniger und zudem kaltem Wasser behandelt wird. So wird beispielsweise eine 40-Grad-Wäsche mit einer niedrigeren Temperatur gewaschen, dauert dafür aber länger, damit die Waschleistung erreicht wird.

Tipp: Einmal pro Monat eine 60- oder 90-Grad-Wäsche laufen lassen und so Rückstände (Biofilm, Waschmittel, Bioorganismen) in der Waschmaschine beseitigen.

Weitere Informationen über Ecoprogramme finden Sie im Magazin Fokus und auf der Webseite bewussthaushalten.

 


3

3. Verzichten Sie auf das Vorwaschen

Your Subtitle Goes Here
3

In der Regel kann man auf das Vorwaschen verzichten. Allfällige Flecken auf der Wäsche am besten sofort von Hand auswaschen, umgehend mit einem Fleckenmittel behandeln und dann Waschen. So sparen Sie sich das Vorwaschen und gleichzeitig Energie und Wasser.

Vorwaschen ist meist nur bei stark verschmutzter Wäsche und hartnäckigen Flecken (z.B. Blutflecken) notwendig.

Weitere Informationen auf Topten und in einer Broschüre zum Thema Kaltwaschen.

 


8 Tipps zum Wassersparen im Garten und ums Haus

3

1. Nutzpflanzen am Abend oder früh am Morgen giessen

Your Subtitle Goes Here
3

Wässern Sie Pflanzen und Blumen am frühen Morgen oder abends in der Dämmerung. So verdunstet weniger Wasser aus Beeten und Töpfen, und das Wasser kommt den Pflanzen zugute.

Mit dem Wässern am Abend bleibt der Boden zwar länger feucht. Dies kann jedoch – gemäss den Expertinnen und Experten – einige Pflanzen anfälliger machen auf Pilzkrankheiten.


3

2. Rasen nicht oder nur gezielt bewässern

Your Subtitle Goes Here
3

Der Rasen braucht in der Regel keine Bewässerung. Braun verfärbtes Gras erholt sich nach dem nächsten Regen von selbst.

Ein Kardinalfehler beim Rasen ist häufiges und kurzes Wässern. Eine geringe Wassermenge dringt nur wenige Zentimeter in den Boden ein, und die Wurzelzone wird nicht komplett durchfeuchtet. Die Wurzeln reagieren darauf und wachsen statt in die Tiefe in die oberen Bodenschichten. Dadurch wird der Rasen noch anfälliger für Trockenschäden. Das Wasser sollte daher bei jeder Beregnung mindestens 15 Zentimeter tief einsickern.

Falls Sie den Rasen bewässern ist der richtige Zeitpunkt dafür (wie bei den Nutzpflanzen) der frühe Morgen oder die abendliche Dämmerung.


3

3. Der richtige Rasenmäher spart Wasser

Your Subtitle Goes Here
3

Mulchmäher häckseln das Gras fein und verteilen es auf dem Boden. So wird dem Boden Pflanzenmaterial zugeführt und er verliert weniger Humus. Damit kann der Boden das Wasser besser speichern, die Verdunstungsrate des Bodens sinkt und er braucht weniger Wasser.

Übrigens:

  • Mähen Sie den Rasen nicht zu tief – er darf gerne 6 bis 7 cm hoch sein.
  • Es gibt keine Regeln, was ein schöner, gepflegter Rasen ist. Vielleicht ist ein Rasen, der einer wilden Wiese mit bunten, blühenden Blumen gleicht, ebenso schön oder schöner als eine gleichmässige, grüne Fläche, die an einen Kunstrasenteppich erinnert. Vielleicht können Sie einen Teil des Rasens bis Mitte Juni stehen lassen und so einen Beitrag zur Biodiversität leisten.

3

4. Regenwasser sammeln und nutzen

Your Subtitle Goes Here
3

Regenwasser wird von vielen Pflanzen besser vertragen als aufbereitetes Leitungswasser. In Regentonnen – idealerweise neben einer Regenrinne mit Sammelöffnung – können Sie das Regenwasser einfach sammeln. Mit einer Abdeckung kann das Verdunsten des gesammelten Wassers vermieden werden. Zudem müssen in Regionen, in denen die Asiatische Tigermücke vorkommt, offene Wasserflächen im Garten möglichst vermieden werden.


3

5. Direktes Giessen auf den Wurzelbereich spart Wasser

Your Subtitle Goes Here
3

Beim korrekten Giessen wird das Giesswasser direkt im Wurzelbereich auf den Boden gegeben. Dabei sollte die Pflanze nicht abgeduscht und nicht mit einem starken Strahl angespritzt werden, da so das Wasser ungenutzt von den Pflanzen weg rinnt. Giessen Sie langsam, damit die Erde das Wasser gut aufnehmen kann. Zudem ist es besser, weniger oft aber länger zu giessen, damit das Wasser den Wurzelbereich gut durchfeuchten kann.


3

6. Falls ein Bewässerungssystem, dann eine Tropfbewässerung

Your Subtitle Goes Here
3

Tropfbewässerungssysteme sind wassersparend, denn sie geben das Wasser dort wirkungsvoll und effizient ab, wo es auch wirklich gebraucht wird. Zudem lassen sie sich mittels Zeitschaltuhr und Feuchtesensor automatisch regeln.


3

7. Pool: Wasser pflegen und das Becken immer abdecken

Your Subtitle Goes Here
3

Schwimmbecken schlucken viel Wasser – was besonders in trockenen Sommern ein Problem sein kann. Das Füllen eines Pools mit einer Länge von 6 Metern, 3 Meter Breite und einer Tiefe von 1.5 Meter benötig stolze 27’000 Liter Wasser. Gleich viel, wie eine Person in 200 Tagen benötigt.

Mit einer guten Wasseraufbereitung (Filteranlage, Wasserpflegemittel/Wasserdesinfektion, Rückspülung, Reinigung etc.) kann das Wasser im Pool länger genutzt werden – gemäss dem Deutschen Bundesverband Schwimmbad & Wellness während bis zu 5 Jahren.

Im Sommer kann ein Pool bis zu 6 Liter Wasser pro Quadratmeter verlieren. Das sind bei einem Becken von 6 mal 3 Meter über 100 Liter am Tag. Mit einer Abdeckung, die nur einmal pro Tag für eine Stunde geöffnet wird, kann der Wasserverlust um über 80 % auf 1 Liter pro Quadratmeter reduziert werden.

Mehr Infos dazu im Video des Bundesverbandes Schwimmbad & Wellness.


3

8. Autowäsche: Wenn überhaupt, dann in einer Waschanlage, die über eine Wasserrückgewinnung verfügt

Your Subtitle Goes Here
3

Bei Wasserknappheit ist das Waschen des Autos eine der ersten und einfachsten Massnahmen zum Wassersparen. Grundsätzlich sollte das Auto nicht vor der eigenen Haustüre gewaschen werden. Neben dem erhöhten Wasserverbrauch ist die Gefahr gross, dass Ölrückstände und andere Schadstoffe in die Kanalisation oder ins Grundwasser gelangen.

Achten Sie darauf, dass Sie das Auto immer in einer Waschanlage mit einer Wasserrückgewinnung waschen lassen. Gegenüber einer herkömmlichen Waschanlage, die für ein Auto rund 150 Liter Frischwasser benötigt, senkt die Wasserrückgewinnung den Wasserverbrauch um mehr als 80 % auf weniger als 25 Liter.


Denken Sie ans «virtuelle Wasser»

Für die Produktion von Alltagsgüter (Kleider) und Nahrungsmittel (Fleisch, Milch, Zucker, Kaffee etc.) brauchen wir pro Person rund 4’000 Liter Wasser am Tag. Davon wird nur ein Viertel durch Wasser aus der Schweiz gedeckt. Das meiste Wasser für unsere Alltagsgüter und unsere Nahrungsmittel wird im Ausland gebraucht. Und auch wenn das meiste Wasser, das in der Landwirtschaft genutzt wird, nicht Trinkwasserqualität hat, muss damit sparsam und nachhaltig gewirtschaftet werden. Indem wir bewusster konsumieren, können wir unseren virtuellen Wasserverbrauch senken:

  • weniger Fleisch essen, dafür mehr Getreide und Gemüse
  • regionale Produkte vorziehen
  • saisonale Produkte wählen
  • importierte Produkte aus wasserarmen Regionen meiden
  • weniger Food Waste
  • Kleider und Schuhe länger tragen (Baumwolle, Seide, Leder etc.)

Weitere Informationen zum «Wasserverbrauch» verschiedener Produkte finden Sie auf der Webseite von Water Footprint Network.

Kleine Investitionen ins Wasser sparen, die sich lohnen

Mit kleinen Investitionen kann jeder Haushalt seinen Energie- und Wasserverbrauch senken – ohne Einbussen beim Komfort.

  • Wassersparende Duschbrause kaufen (Klasse A)
  • Durchflussbegrenzer beim Waschtisch einbauen (Klasse A)
  • Küchenarmaturen mit einem Eco-Booster nachrüsten oder Eco-Booster-Brause (Klasse A) kaufen

So viel kann ich einsparen!

Mit einem Wassersparrechner berechnen

Mit einem Wassersparrechner können Sie die Einsparungen (vorher – nachher) von wassersparenden Produkten mit einem Klick berechnen. Die meisten Hersteller von Armaturen haben einen solchen Wassersparrechner auf Ihrer Webseite. Hier finden Sie ein Beispiel:

Beachten Sie:

  • Die meisten Wassersparrechner vernachlässigen den Rebound-Effekt, d.h. das veränderte Verhalten der Nutzerinnen und Nutzer, die wassersparende Produkte nutzen. Dazu gehören beispielsweise längere Duschzeiten bei Personen mit langen Haaren oder das Laufenlassen des Wasser am Spültisch während dem Zähneputzen. Die von den Wassersparrechnern ausgewiesenen Einsparungen sind daher tendenziell eher zu hoch.
  • In der Regel wissen Sie nicht, welche Wassermenge das eingebaute Produkt liefert. Daher müssen Sie für die Sparrechner zuerst die Wassermenge ermitteln (siehe unten).

Die Broschüre «Wasserspass» des Bundesamts für Energie zeigt am Beispiel der vierköpfigen Familie Meier, dass mit sparsamem Umgang mit dem Warmwasser rund 280 Franken im Jahr gespart werden kann.

So können Sie die Wassermenge selbst ermitteln

Mit einem Litermass und einer Stoppuhr ermitteln Sie sehr einfach die Wassermenge Ihrer Armaturen.

  1. Die Armatur vollständig öffnen (volle Wassermenge)
  2. Massbecher (z.B. Litermass) unter den Wasserstrahl stellen und Zeit messen, bis der Massbecher voll ist (in Sekunden)
  3. Durchflussmenge in Liter pro Minute = 60 Sekunden : gemessene Zeit (Sekunden) x Inhalt des Massbechers (Liter)

In diesem Video sehen Sie, wie Sie die Wassermenge selber ermitteln messen können:

Muss ich als Mieterin meine Duschbrause selbst ersetzen?

Gemäss dem Mieterverband müssen Mieterinnen und Mieter Kleinteile wie Backbleche, Dampfabzugsfilter, Zahngläser oder einen Duschschlauch selbst ersetzen, sofern der betreffende Gegenstand im Detailhandel erhältlich ist und nicht mehr als rund 150 Franken kostet (kleiner Unterhalt). Somit dürfte neben dem Duschschlauch auch der Ersatz der Duschbrause oder ein defekter Strahlregler (Spareinsätze) die Aufgabe der Mieterinnen und Mieter sein. Hingegen ist der Ersatz der Armatur Sache des Vermieters. Weitere Informationen finden Sie auf den Webseiten von:

Wenn Sie eine alte Duschbrause ersetzen müssen, achten Sie beim Kauf auf den Wasser- und Energieverbrauch – Duschbrausen der Klasse A sind wasser- und energiesparend.

Nach dem Einbau der wassersparenden Duschbrause können wir die Wassertemperatur nicht mehr richtig einstellen.

Eine sehr starke Drosselung der Wassermenge an der Brause kann bei ungünstigen Installationen unangenehme Temperaturschwankungen mit sich bringen. Die Wassertemperatur kann in solchen Fällen nicht mehr richtig eingestellt werden und das Wasser ist dann heiss oder zu kalt.

Tritt dieses Phänomen auf, ersetzen Sie die Duschbrause durch ein Modell, das mehr Wasser liefert. Mit einer grössere Durchflussmenge werden die Druckverluste vermindert und die Armatur kann ihre Regelfunktion wieder aufnehmen.

Weitere Informationen für Endverbraucher

Wasserspass – Energie sparen ohne Komfortverlust

Informations­broschüre
EnergieSchweiz, BFE, 2017

Genuss ohne Reue: neue A-Klasse für den Wasserspass

Extrablatt für Haus­besitzer­innen und -besitzer,
EnergieSchweiz, 2011

Trinkwasser­qualität und Wasserhärte (nach Postleitzahl)

SVGW, Webseite
(zuletzt geprüft 10.8.2023)

Wasserverbrauch verschiedener Produkte bei der Herstellung

Webseite water footprint network
(zuletzt geprüft 10.8.2023)

Leitungswasser und Mineralwasser

Webseite
(zuletzt geprüft 10.8.2023)